Gesunde Alternativen zu Wurst aufs Brot 26.09.2024
Ob als Pausenbrot in der Schule oder als Jause für Arbeiter. Eine typische österreichisches Jause ist wohl das Wurstbrot bzw. die Wurstsemmel. Salami, Kantwurst, Extrawurst, Neuburger, Schwarzwälder oder Käsewurst – jeder hat seinen Lieblingsaufschnitt.
Woraus besteht Wurst eigentlich?
Je nach Sorte variieren die Zutaten ein bisschen. Die Basis ist jedoch meistens ähnlich: Schweine-/und oder Rindfleisch, Speck, Wasser, Pökelsalz, Gewürze und diverse Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Stabilisatoren und Konservierungsstoffe.
Ist Wurst ungesund?
Wurst ist aufgrund des hohen Speckanteils ein sehr fettreicher Brotbelag. Beim Fett handelt es sich hauptsächlich um gesättigte Fette, welche in größeren Mengen die Blutfettwerte ansteigen lassen können. Auch der Harnsäurespiegel kann durch regelmäßigen Wurstkonsum ansteigen, was im schlimmsten Fall einen Gichtanfall mitauslösen kann. Tierische Fette, wie sie in Wurstwaren vorkommen, sollen somit nur in geringen Mengen und selten gegessen werden.
Ist Wurst krebserregend?
Pökelsalze, oder auch Nitritsalze, werden eingesetzt, um eine schöne rote Farbe und einen intensiveren Geschmack der Wurst zu bewirken. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass diese Nitritpökelsalze die Entstehung von Krebs fördern können. Deshalb hat die WHO Wurstwaren schon vor einigen Jahren als „krebserregend“ eingestuft.
Die Lösung? Weniger Wurst, mehr Aufstriche!
Große Mengen Wurstwaren können also dauerhaft die Gesundheit schädigen. Deshalb ist es ratsam, sich nach alternativen Brotbelägen umzuschauen. Aufstriche sind dabei eine tolle Möglichkeit. Die Vielfalt ist fast grenzenlos, ob auf Basis von Milchprodukten, Hülsenfrüchten oder Gemüse – für jeden Geschmack ist was dabei.
Noch keine Idee, welche Aufstriche schmecken könnten? Hier finden Sie ein paar einfache und schnelle Rezepte:
Unsere Alternative: selbstgemachte vegane Brotaufstriche
Würziger Linsenaufstrich
100 g gekochte Linsen (rot oder gelb)
2 EL Walnussöl/Rapsöl
Limettensaft
1 TL Erdnussmus
Currypulver, Kurkuma, Kreuzkümmel, Chilipulver
Salz
Die Linsen waschen und weich dünsten. Kurz abkühlen lassen und in einer Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab zu einer sämigen Masse mixen. Die restlichen Zutaten dazumischen und abschmecken.
Tomaten-Basilikumaufstrich
200 g Frischkäse
2 EL Skyr/Topfen
6-7 Stk. eingelegte Tomaten
2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum
Die eingelegten Tomaten und den Knoblauch klein schneiden.
Frischkäse mit Skyr und den Gewürzen zu einer glatten Masse verrühren.
Knoblauch, Tomaten und Olivenöl untermischen und nochmals abschmecken.
Karotten-Walnuss-Aufstrich
300 g Karotten
50 g Walnüsse
1 TL Balsamicoessig
Salz, Pfeffer, Muskatnuss gerieben
Die Karotten schälen, in kleine Stücke schneiden und in wenig Wasser weich dünsten. Anschließend kurz abkühlen lassen und mit den restlichen Zutaten in einem Mixer oder mit einem Pürierstab zu einem glatten Aufstrich vermixen.
Kürbis-Hummus
1 kl. Hokkaido-Kürbis
1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht ca. 240 g) + Abtropfwasser
3 Knoblauchzehen
Zitronensaft
Prise Salz & Kreuzkümmel
50 g Tahin
Frische Petersilie
Den Kürbis in kleine Würfel schneiden, einen Topf Wasser zum Kochen bringen und die Kürbiswürfel darin weichkochen. Währenddessen die Kichererbsen durch ein Sieb leeren und dabei ca. 50 ml des Kichererbsenwassers auffangen.
Die Knoblauchzehen klein würfeln. Nun die Kürbiswürfel und alle anderen Zutaten (auch das zurückgehaltene Kichererbsenwasser) + ca. 100 ml Wasser in ein hohes Gefäß geben und pürieren bis ein cremiger Aufstrich entsteht. Mit Salz, Kreuzkümmel und Zitronensaft abschmecken.
Tipp: Die Hälfte des Aufstrichs einfrieren – so hat man länger was davon.
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