Alles für die Fisch – Küchenchef Josif zaubert in der Fisch-Küche 28.08.2025

Mag. Kerstin Schnitzhofer Marketing

... wenn sie nicht schreibt, trifft man sie auf der Suche nach Foto-Motiven oder bei Interviews mit Kolleginnen und Kollegen in der Alpentherme oder im Gesundheitszentrum.

Was gibt’s heute zu essen? Wer denkt, das fragt sich nur das Thermenpublikum, war noch nie hinter den Kulissen des Montequariums in der Alpentherme. Denn auch unsere tierischen Bewohner haben Geschmack! Und zwar einen ziemlich feinen.
Jeden Tag – außer montags, da ist nämlich "Fasttag" – wird in der Fischküche emsig geschnippelt, gewogen, gewürzt und serviert. Mitten drin: Josif, unser "Chef de Cuisine", der für unsere Meeresbewohner unter dem wachsamen Blick von Murathan Özdemir, unserem Biologen das Menü zubereitet.
 

Fischfütterung in der Alpentherme – So sieht der Speiseplan im Montequarium aus

Im Montequarium, dem ‚swim-in“ Meerwasser-Aquarium, leben rund 800 Meeresbewohner unterschiedlichster Größen, vom auffälligen Fuchsgesicht bis hin zum neugierigen Rundstechrochen. Jede Fischart hat ihren eigenen Geschmack und spezielle Bedürfnisse. Deshalb hängt an der Wand der Fischküche ein sorgfältig ausgeklügelter Fütterungsplan – fast so detailliert wie in einem Sternerestaurant.
„Wir servieren täglich – außer am Montag, da ist Fasttag für unsere Fische“, verrät uns Josif. Wie bei den Menschen ist auch so ein Fasttag im Aquarium förderlich für die Gesundheit – das tut der Verdauung nämlich gut! Mittwoch und Samstag ist „Gemüsetag“: Dann kommen zusätzlich Maiskörner und Bohnen auf den Teller.
An den anderen Tagen steht eine proteinreiche Mischung aus Pangasiusfilet, Garnelen, Muschelfleisch und Spezialpellets auf dem Speiseplan – fein abgeschmeckt mit einer Prise Knoblauch, Ingwer und Kurkuma.


Fischfutter mit Kurkuma, Knoblauch und Shrimps – das steckt dahinter

Wer jetzt staunt, warum Fischfutter nach ayurvedischer Heilkunst klingt, liegt gar nicht so falsch. Murathan Özdemir, unser Biologe, erklärt: „Diese Zutaten haben eine natürliche antibakterielle Wirkung. Kurkuma etwa wirkt entzündungshemmend, Knoblauch stärkt das Immunsystem – wir nennen das intern unsere ‚Supplements‘.“ Und das Beste: Die Fische lieben es. Vor allem die Shrimps sorgen regelmäßig für leuchtende Augen – oder besser gesagt: gierige Mäuler.
 

Zubereitung des Fischfutters: Hygiene, Handarbeit und Fingerspitzengefühl

Die Zubereitung beginnt früh: Das tiefgefrorene Futter wandert am Vortag vom Tiefkühler in den Kühlschrank, um schonend aufzutauen. Am Morgen wiegt Josif die Zutaten grammgenau ab. Dann wird geschnippelt – manche Portionen fein zerkleinert, andere bleiben ganz.
Die Rochen zum Beispiel werden gern mal von Hand gefüttert – sie bekommen ihre Shrimps im Ganzen serviert. „Fütterungszeit ist immer was ganz Besonders“, verrät Josif. Die Tiere sind es gewohnt, dass die Taucher bei der Fütterung ins Aquarium gehen und binnen kürzester Zeit sieht man den Taucher vor lauter Fischen nicht mehr. 

 

Live dabei: Tägliche Fischfütterung mit Taucher 

Ein Spektakel, das auch die Thermengäste live bestaunen können: Täglich zwischen 12 und 13 Uhr Uhr (außer montags) ist nämlich Showtime: Dann können Besucher zuschauen, wie die Fische gefüttert werden. Das geht am besten in unserem Montequarium, oder aber auch von der Bergwald Sauna aus! In der Familiensauna gibt’s ein großes Bullauge, durch das man ins Montequarium hineinsehen kann!
 

Fütterung als Gesundheitscheck: So erkennen Pfleger, ob ein Fisch krank ist

Beim Füttern geht es aber nicht nur darum, die hungrigen Mäuler zu füllen. „Es geht vor allem auch um die Tierbeobachtung“, so Josif.  „Wir müssen genau schauen, wer frisst und wer nicht“, erklärt Murathan. „Wenn ein Fisch nicht zur Fütterung kommt, kann das ein Zeichen für Krankheit sein. Dann nehmen wir ihn zur Beobachtung in die Krankenstation.“

 

Erlebnis Montequarium – Tricks bei der Fischfütterung 

Natürlich haben bestimmte Fischarten auch ihre Eigenheiten. Die Schnapper zum Beispiel sind besonders schnell und drängeln gerne. Sind sie versorgt, läuft die Fütterung gleich mal ruhiger ab, darum wird auch geschaut, dass die Ungeduldigen zuerst bedient werden!

 

Fazit: Liebe geht durch den Fischmagen

Hinter der Fütterung im Montequarium steckt mehr als man denkt: Wissenschaft, Fürsorge, Erfahrung – und ganz viel Herzblut. Ob Knoblauch oder Kurkuma, ob Rochen oder Schnapper – Josif und das Team wissen genau, wie sie ihre schuppigen Gourmets glücklich machen. Und ihr? Schaut doch mal vorbei! Täglich zwischen 12 & 13 Uhr (außer montags) könnt ihr live erleben, wie unsere Fische gefüttert werden!

Hier gibt's alle Infos zum Montequarium!